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Presse/Kommunikation

Brose auch im Jahr 2001 erfolgreich

Nach der baulichen Erweiterung konzentriert Brose alle Aktivitäten zur Entwicklung und Fertigung der Fahrzeugtür am Standort Hallstadt.

Coburg/Hallstadt. Die Brose-Unternehmensgruppe, wird auch im Jahr 2001 ihr Wachstum fortsetzen. Der konsolidierte Umsatz steigt in diesem Jahr um 6 % auf 1,5 Milliarden Euro. Brose entwickelt und produziert Verstellsysteme für Fahrzeugtüren und -sitze.

Brose profitiert in 2001 insbesondere von den Zuwächsen der ausländischen Gesellschaften in Shanghai/China und St. Margarida/Spanien. Insgesamt ist Brose weltweit an 19 Standorten vertreten. Rund 80 % des Geschäftsvolumens werden in den fünf europäischen Werken erzielt.

Mit Umsätzen in Höhe von 718 Millionen Euro wird der Geschäftsbereich Fensterheber das Vorjahresniveau um 6 % übertreffen. Der Umsatz mit Türsystemen wächst um 8 % auf rund 500 Millionen Euro. Die Erlöse mit den Sitzverstellungen erreichten mit 255 Millionen Euro das Niveau des Jahres 2000.

Die Zahl der Mitarbeiter bleibt im Jahr 2001 mit 4800 im Vergleich zum Vorjahr konstant. 3200 Beschäftigte arbeiten davon in Deutschland, 800 im europäischen Ausland und rund 800 in Übersee.

Forschung und Entwicklung, Investitionen
Brose investiert im laufenden Jahr weltweit nahezu 70 Millionen Euro in Gebäude und neue Fertigungsanlagen. Mit 50 Millionen Euro liegt dabei der Schwerpunkt im Ausbau der Standorte Coburg und Hallstadt sowie der weltweiten Einführung des SAP-Systems R3.

Highlight des Jahres war die Lieferung der ersten Türsysteme für die Vorserie der neuen Geländewagen von VW und Porsche. Die gemeinsame Plattform der neuen Luxus-Offroader soll im slowakischen Werk Bratislava hergestellt werden. "Ab Anfang 2002 wird Brose dort im Industriepark in unmittelbarer Nähe von Volkswagen mit 125 Beschäftigten die Serienproduktion der Türsysteme für die beiden Modelle aufnehmen", sagte Michael Stoschek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Fahrzeugteile GmbH und Co. KG. "Das neue Türkonzept, mit dem wir unsere Kompetenz und Marktposition als Systemintegrator unterstreichen, umfaßt neben Fensterheber, Türelektronik, Kabelbaum, Lautsprecher und Schloss auch den Türrahmen, die Scheibe und die Türdichtung. Damit sind wir der Verantwortung für die Gesamttür schon sehr nahe gekommen", so Stoschek.

USA/Asien
Die Abrufe der Kunden sind in den USA im Jahr 2001 um rund 10 Prozent zurückgegangen. Grund war die seit Jahresbeginn schlechte Wirtschaftsentwicklung. Die Verunsicherung der Konjunktur durch die Terroranschläge vom 11. September hat sich in den Monaten Oktober und November dagegen weniger stark ausgewirkt als zu befürchten war.

Mit der Shiroki Corporation, dem japanischen Marktführer bei Fensterhebern und Sitzverstellungen, hat Brose Anfang Dezember ein Gemeinschaftsunternehmen zur Belieferung japanischer Automobilhersteller gegründet. Die deutsch-japanische Beteiligungsgesellschaft, an der beide Partner mit 50 % beteiligt sind, soll künftig in unmittelbarer Nähe der japanischen Kfz-Hersteller produzieren. Ab 2005/2006 sind Geschäfte mit Fensterhebern, Türsystemen und Sitzverstellungen in Höhe von insgesamt 100 Mio. Euro geplant.

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2002 rechnet die Unternehmensgruppe mit einem Rückgang der weltweiten Automobilproduktion um 7% und trotz des Produktionsanlaufs für verschiedene neue Produkte mit einem Geschäftsvolumen leicht unter dem Vorjahresniveau. Zweistellige Wachstumszahlen werden wieder ab 2003 erwartet.

Im Ausland entstehen im nächsten Jahr rund 100 neue Arbeitsplätze. Für qualifizierte Hochschulabsolventen bietet Brose zur Zeit in Deutschland 30 offene Stellen an.



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