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Presse/Kommunikation

Brose Gruppe erweitert Kompetenz in der Fahrzeug-Tür

Coburg/Stuttgart. - Die Unternehmensgruppe Brose hat zum 1. November 2002 die Schließsystem-Aktivitäten der Robert-Bosch GmbH, Stuttgart, erworben.

Damit expandiert die Unternehmensgruppe nach über 50 Jahren überdurchschnittlichen Wachstums erstmals durch den Kauf eines neuen Geschäftsfelds. Mit der Akquisition erweitert Brose seine Kompetenz in der Fahrzeugtür und wird zweitgrößter Anbieter von Türschließsystemen in Deutschland. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen das Ziel, sein Komponenten- und Türsystemgeschäft weiter zu stärken und auszubauen.

Die von Bosch übernommenen Schließsystem-Aktivitäten umfassen das Geschäft mit Schlössern und mechanischen Betätigungseinrichtungen einschließlich der Elektronik für Automobile. Zu den wichtigsten Kunden in diesem Marktsegment zählen BMW, DaimlerChrysler, GM, Ford und VW.

Alle Unternehmensaktivitäten von Bosch werden weiter fortgesetzt. Erklärtes Ziel von Brose ist es, im Zuge der Integration des neuen Unternehmens Best-practise-Lösungen aus beiden Firmen zusammenzuführen und weiter zu entwickeln.

Das weltweite Produktions-, Entwicklungs- und Vertriebsnetz des stark expandierenden Automobilzulieferers Brose ermöglicht den verstärkten internationalen Marktauftritt und weltweite Kundennähe.

Brose will mit Schließsystemen mittelfristig die gleiche führende Position im Markt erreichen, wie es bei Fensterhebern, Türsystemen und Sitzverstellungen der Fall ist. Mit Innovationsfähigkeit, modernster Fertigungstechnologie und Logistik, vor allem mit strategischen Investitionen und Vorleistungen bei stabilen Eigentumsverhältnissen will Brose den Autoherstellern eine langfristige Partnerschaft bieten.

Die Fertigungsstätten in Wuppertal, Roznov/Tschechien und Tondela/Portugal wird Brose weiterführen. Die Produktionsumfänge in den USA und Mexiko werden nach Auskunft des Unternehmens in bestehende Brose-Werke integriert. Damit ist die Unternehmensgruppe mit knapp 7.000 Beschäftigten an 24 Standorten auf allen wichtigen Automobilmärkten vertreten.

Jürgen Otto (38), Geschäftsführer Sitzverstellungen in der Brose-Gruppe, ist während der Integrationsphase auch verantwortlich für das Schließsystemgeschäft. Martina Merz leitet das operative Geschäft weiterhin von Wuppertal aus.

Nach den aktuellen Planungen wird das Schließsystemgeschäft in diesem Jahr rund 230 Mio. € zum Gruppenumsatz von Brose beitragen. In den drei bestehenden Sparten Fensterheber, Türsysteme und Sitzverstellungen rechnet der Automobilzulieferer für das Gesamtjahr mit einem Geschäftszuwachs von 6% auf 1,5 Mrd. €. Mit dem Erwerb der Schließsystem-Aktivitäten von Bosch soll ein weltweiter Umsatz von knapp 1,8 Mrd. € erreicht werden (+ 23%).

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