Slowakischer Ministerpräsident besucht Brose-Fertigung in Bratislava
Ministerpräsident Mikulá Dzurinda (2.v.l.) zeigte großes Interesse am Brose-Türsystem. Mit im Bild (v.l.): Brose-Werkleiter Jan Francke, Milan Tichy, kaufmännischer Leiter Brose Bratislava, und Dr. Jozef Uhrik, Vorstandssprecher von VW Slowakia.
Neben dem Sitzhersteller Johnson Controls besichtigte das slowakische Staatsoberhaupt im Beisein des Vorstandssprechers von VW Slovakia, Dr. Jozef Uhrik, das Werk der Brose-Gruppe. Dort werden ab Juli 2002 die Türsysteme für die neuen Geländewagen von Volkswagen und Porsche produziert.
Als begrüßenswert bezeichnete der Ministerpräsident die Tatsache, dass die gesamte Türsystem-Montage in der Slowakei erfolgen werde. Ebenso positiv bewertete er, dass Brose Bratislava für die Fertigung Baugruppen und Komponenten von lokalen Lieferanten beziehe.
"Alle 60 Minuten erfolgt künftig die Auslieferung der Türsysteme - produktionssynchron zum Fahrzeughersteller - ins 25 Kilometer entfernte Kundenwerk. Dabei sind wir in der Lage, ohne Umrüstaufwand bei der Montage bis zu 2.000 Varianten zu fertigen", erläuterte Werkleiter Jan Francke dem Politiker den flexiblen Produktionsablauf. Mit 125 Mitarbeitern soll im Jahr 2003 ein Umsatz von 80 Mio. Euro erreicht werden.
"Die Entwicklung der slowakischen Automobilindustrie seit 1993 ist beispielhaft", resümmierte Dzurinda und sicherte auch weiterhin die Unterstützung seiner Regierung zu. Der Ministerpräsident kündigte an, in einem ersten Schritt die verkehrstechnische Erschließung des Industrieparks Lozorno vorantreiben zu wollen und sich für einen Gleisanschluss einzusetzen, der bis zum Jahresende realisiert sein soll.