Brose-Gruppe verstärkt Aktivitäten auf dem nordamerikanischen Markt
Gouverneur des Bundesstaates Alabama zu Gast bei Brose: v.l.n.r.: Jan Kowal, Präsident der Brose North America Inc., Brose-Gesellschafter Maximilian Stoschek, Gouverneur Bob Riley sowie Geschäftsführer Adolf Rosensprung.
Ende Juni besuchte der Gouverneur des US-Bundesstaates Alabama, Bob Riley, die beiden Brose-Standorte Coburg und Hallstadt: "Ich freue mich, dass wir mit Brose einen neuen Partner gefunden haben, der zusätzliche Beschäftigung in Alabama schafft", begrüßte der Staatsmann die Expansionsaktivitäten der internationalen Unternehmensgruppe in den USA.
Riley zeigte sich beeindruckt von der Systematik und dem ständigen Bestreben Produkte und Prozesse permanent zu verbessern und bezeichnete das Konzept der "Brose Arbeitswelt" mit ihrer flexiblen Büroorganisation als "beispielhaft". Auf großes Interesse stießen die hochmodernen Produktions- und Entwicklungseinrichtungen und der hohe Qualitätsstandard in allen Unternehmensbereichen der internationalen Firmengruppe.
Der erste offizielle Spatenstich für das neue Türsystemwerk wird am 9. Juli in Tuscaloosa County erfolgen."Dem Bauvorhaben, das in sieben Monaten abgeschlossen sein soll, gingen außerordentlich schnelle Verhandlungen und unbürokratische Genehmigungsverfahren voraus", betonte Gesellschafter Maximilian Stoschek am Mittwoch in Coburg.
"Insgesamt stellen der Bundesstaat Alabama und der Regierungsbezirk Tuscaloosa", so Stoschek weiter, "rund 1,5 Millionen US-Dollar an Fördermitteln für die Ansiedlung von Brose zur Verfügung". Im ersten Ausbau-Schritt wird Brose in Tuscaloosa 80 neue Arbeitsplätze schaffen und rund 13 Millionen US-Dollar in Gebäude und Ausstattung investieren. "Brose Tuscaloosa wird unser sechster Standort in Nordamerika sein und entscheidend zu unserem weiteren Wachstum beitragen", sagte Geschäftsführer Kurt Sauernheimer.
Seit 1993 ist die Brose-Gruppe in den USA vertreten und nimmt einen Marktanteil von rund 20 Prozent bei Fensterhebern und 40 Prozent bei Türsystemen ein. "In den vergangenen zehn Jahren konnten wir unser Auftragsvolumen in Nordamerika stark steigern. Es wird 2003 voraussichtlich 250 Millionen US-Dollar erreichen", erklärte der Präsident der Brose North America Inc., Jan Kowal. Er rechnet neben Zuwächsen bei Fensterhebern und Türsystemen mit einem weiteren Ausbau des Sitzverstellgeschäfts in den USA.
Im mexikanischen Querétaro und Puebla unterhält der Automobilzulieferer bereits seit den neunziger Jahren zwei Produktionsstätten zur Belieferung des nordamerikanischen Marktes.
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