Brose vereinbart Investitionen in China
Michael Stoschek (l.), geschäftsführender Gesellschafter der Brose Gruppe, und Jianyi Xu, Vize-Gouverneur der Provinz Jilin, nach der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung über den Bau des ersten eigenen Brose Werkes in China
Der geschäftsführende Gesellschafter von Brose, Michael Stoschek, unterzeichnete am Dienstag eine entsprechende Absichtserklärung mit dem Vize-Gouverneur der chinesischen Provinz Jilin, Jianyi Xu, bei dessen Besuch in Coburg. Zusammen mit weiteren hochrangigen Wirtschaftspolitikern informierte sich Xu über die Brose Gruppe und die Produktionsprozesse des Automobilzulieferers.
"Die Investition unterstreicht unser Engagement in diesem wachstumsstarken Automobilmarkt", sagte Michael Stoschek. Asien ist ein expandierender Markt. Allein die chinesische Autoproduktion steigt jährlich um rund 5 %. Die Bedeutung des Auslandsgeschäfts für Brose ist groß, voraussichtlich im kommenden Jahr wird das Unternehmen mehr Umsatz im Ausland verzeichnen als im Inland. Bis 2010 erwartet Brose in China ein Geschäftsvolumen von gut 300 Millionen Euro.
Die Unternehmensgruppe wird in der Autoregion um Changchun im Nordosten Chinas mit dem neuen Werk rund 250 Arbeitsplätze schaffen und dann erstmals Sitzverstellungen in China fertigen. Die Investitionsentscheidung fiel nach intensiven Gesprächen mit den Behörden vor Ort.
Dem Werk in Changchun geht ein neues Einkaufsbüro voraus, das im Oktober 2004 eröffnet werden soll.
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