Deutscher PR-Preis in Gold für Brose
Den Deutschen PR-Preis in Gold nahmen im Kurhaus Wiesbaden Esther Loidl (m.), Leiterin Personalstrategie (Brose), und Christian Treinies (l.), Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation (Brose), von Jury-Mitglied Reinhard Fröhlich (r., DZ-Bank) entgegen.
"Für die Jury war einerseits der mutige Ansatz ausschlaggebend - andererseits die immense Wirkung, die Brose mit Imageanzeigen, Stellenausschreibungen, Interviews sowie Lobbying-Maßnahmen bei Vertretern der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik erzielen konnte", begründeten die Juroren ihre Wahl in der Kategorie "Einzelmaßnahmen". Brose hatte im März 2003 Stellenanzeigen veröffentlicht, die ausdrücklich qualifizierte Bewerber ab 45 Jahren ansprachen. Die Idee zu dieser Kampagne hatte Michael Stoschek, der geschäftsführende Gesellschafter der Brose Gruppe, der einen "gesunden Generationen-Mix" älterer und jüngerer Mitarbeiter erreichen wollte, um so die Effizienz des Unternehmens insgesamt zu stärken.
Auf die im März 2003 gestartete Kampagne gingen im Unternehmen innerhalb eines Jahres mehr als 1400 Bewerbungen ein. Es fanden mehr als 200 Bewerbungsgespräche statt. Rund 50 Senioren wurden mittlerweile
eingestellt.
Im Rahmen der Aktion "Senioren gesucht" haben sich auch viele 30-Jährige beworben, weil sie in einem Unternehmen arbeiten möchten, das ihnen auch später berufliche Perspektiven bietet.
Seit 1970 vergibt die DPRG den Deutschen PR-Preis. Die 24köpfige, international besetzte Jury bewertete in diesem Jahr mehr als 200 Einsendungen.
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Christian Treinies
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