Brose produziert Türsysteme für Volvo im Werksverbund
Beim Werksrundgang anlässlich der Eröffnung der Brose- Produktionsstätte in Gent im Mai 2004: Geschäftsführender Gesellschafter der Brose Gruppe, Michael Stoschek, Werkleiter Paul Rijs, Gesellschafter Maximilian Stoschek, Belgiens Premierminister Guy Verhofstadt und Kurt Sauernheimer, Geschäftsführer Türsysteme (v.l.n.r.).
Brose hat in Gent 65 Mitarbeiter eingestellt. Diese fertigen täglich rund um die Uhr etwa 2.800 Türsysteme just-in-sequence. Die Zahl der Beschäftigten soll auf 100 wachsen, wenn bis 2006 die Tagesproduktion im Zuge der Belieferung weiterer Volvo-Modelle auf 4.000 Türsysteme steigt. Insgesamt investierte Brose 35 Millionen Euro in den Fertigungsverbund zu dem auch die Werke Hallstadt bei Bamberg und Saarwellingen gehören.
Im Werk Gent werden die Basismodule, die in Hallstadt bei Bamberg vorgefertigt wurden, mit weiteren Baugruppen, wie Lautsprecher, Kabelbaum und Türschloss vervollständigt und in das knapp zwei Kilometer entfernte Kundenwerk geliefert. Volvo Cars Gent ist außerhalb Schwedens die wichtigste Produktionsstätte des skandinavischen Automobilherstellers.
Brose entwickelt und produziert seit 1987 weltweit Türsysteme für 24 verschiedene Fahrzeugmodelle - bis heute rund 40 Millionen Einheiten. Je nach Kundenwunsch liefert Brose Einzelkomponenten wie Fensterheber, Türschlösser oder Türsteuergeräte bis hin zu Türsystemen mit Rahmen, Scheibe, Dichtung und einem Teil der Türstruktur.
Der Automobilzulieferer Brose ist bei Türsystemen international führend und verfolgt das Ziel, die komplette Fahrzeugtür aus einer Hand anzubieten. In den nächsten fünf Jahren soll das weltweite Geschäft mit Türsystemen weiter wachsen: Derzeit werden neue Standorte in Europa, den USA und Asien aufgebaut. Jedes vierte weltweit gebaute Fahrzeug ist mit mindestens einem Brose-Produkt ausgestattet.
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