Brose steigert Wettbewerbsfähigkeit
Der erfolgreiche Verhandlungsabschluß zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat bietet Brose Coburg gute Perspektiven: Michael Stoschek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Unternehmensgruppe (rechts) und Horst Theil, Vorsitzender des Betriebsrats Coburg, besiegeln die betrieblichen Vereinbarungen mit einem Händedruck.
Die so erzielten Kostenentlastungen für den Standort Coburg werden durch weitere Maßnahmen ergänzt, die das Unternehmen in anderen Bereichen zur Verbesserung der Kostenstrukturen durchführt: Dazu gehören die Weiterentwicklung der Erzeugnisse, Prozessoptimierungen in Entwicklung, Fertigung, Logistik und Verwaltung sowie Kostenreduzierungen in der weltweiten Beschaffung. Mit der betrieblichen Vereinbarung wurde die Grundlage dafür geschaffen, daß bis zum Jahr 2008 keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden.
Die Personalkosteneinsparungen werden von den Coburger Beschäftigten auf allen Unternehmensebenen getragen. Dabei beteiligen sich die höheren Einkommensgruppen vor allem durch Entgeltreduzierungen, die niedrigeren Einkommensgruppen durch längere Arbeitszeiten.
Weichen für die Zukunft gestellt: Geschäftsführung und Betriebsrat der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Coburg haben sich darauf verständigt, über betriebliche Vereinbarungen die Personalkosten um 12 Prozent zu reduzieren. Michael Stoschek, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Unternehmensgruppe (rechts) und Horst Theil, Vorsitzender des Betriebsrats Coburg unterzeichneten in Coburg am 24. Mai 2005 die entsprechenden Vereinbarungen.