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Presse/Kommunikation

Produktionsausweitung bei Brose erfordert deutlichen Personalaufbau

Kennzeichen des Brose Werks sind die nahezu hundertprozentige Verfügbarkeit und die durchgängig papierlose Fertigungssteuerung. Die Produktions- und Logistikprozesse sind das Ergebnis einer über zehnjährigen Erfahrung in der Just-in-Sequence-Fertigung und Lieferung von Türsystemen.

Im Frühjahr 2007 ist es soweit: Im DaimlerChrysler-Werk in Sindelfingen rollt die neue C-Klasse vom Band und feiert weltweit bei den Händlern Premiere. Die Türsysteme für das neueste Mercedes-Modell sind ebenfalls „made in Schwaben“: Im nur elf Kilometer entfernten Werk im Gewerbepark Sol in Holzgerlingen/Weil im Schönbuch fertigt der Automobilzulieferer Brose diese Produkte und liefert sie „Just-in-Sequence“ an das Mercedes-Montageband. Für den Fertigungsstart im Frühjahr werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Montage, Qualitätssicherung und Logistik gesucht.
 
Brose, einer der führenden Hersteller mechatronischer Komponenten und Systeme für Fahrzeugtüren und –sitze, produziert seit 2005 Türsysteme für die Mercedes S-Klasse, ab Frühjahr dieses Jahres zusätzlich für die C-Klasse und ab 2009 für ein weiteres Mercedes-Modell. Aufgrund dieser Produktionserweiterung hat Brose im Juni 2006 ein neues Just-in-Sequence Werk in Holzgerlingen/Weil im Schönbuch in Betrieb genommen. In den Neubau der Fertigungsstätte hat das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Coburg über 30 Millionen Euro in Grundstück, Gebäude und Betriebsausstattung investiert, dabei insbesondere in moderne Produktions- und Informationstechnik zur Optimierung der Fertigungs- und Logistikprozesse.
 
„Wir haben alle Abläufe auf die spezifischen Anforderungen von DaimlerChrysler angepasst. Mit dem Serienanlauf der C-Klasse werden wir die Tagesproduktion auf 4.200 Türsysteme erhöhen“, erklärt Werkleiter Jan Francke. Im Rahmen dieser Produktionserweiterung werden in Holzgerlingen/ Weil im Schönbuch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Montage gesucht. Zu besetzen ist ebenfalls die Position als Logistik-Disponent und als Produktqualitäts-Sicherer zur Kundenbetreuung vor Ort bei DaimlerChrysler.  
 
Das modulare Türsystem, eine Innovation aus dem Hause Brose, hat sich heute als technischer Standard etabliert: Es integriert alle wesentlichen Türfunktionen in einer lieferfertigen Einheit, die vorgeprüft und sequenzgenau an der Montagelinie des Automobilherstellers eintrifft. Komponenten wie Fensterheber, Lautsprecher, Schloß, Kabelbaum, Airbag und die gesamte Steuerelektronik sind auf einem Modulträger montiert. Dieser teilt die Tür zugleich in einen Nass- und einen Trockenbereich. Die „trockene“ Türhälfte nimmt die Elektronik auf, während in der „nassen“ die mechanischen Komponenten integriert sind.
 
Die Systemkompetenz von Brose beschränkt sich nicht nur auf die Entwicklung und Integration von Türsystemen, sondern umfaßt den kompletten JIS-Anlieferprozess: Jedes Türsystem erreicht das Mercedes-Montageband sequenzgenau in der individuellen Ausstattungsvariante und in der Reihenfolge, in der es in die Fahrzeugtür eingebaut wird. Vom Kundenabruf bis zur Bereitstellung der komplettierten Türsysteme an das Montageband von Mercedes steht Brose eine „Steuerzeit“ von 315 Minuten zur Verfügung.
 
Bei der Türsystemproduktion für die C-Klasse setzt Brose auf die klassische Linienfertigung. Ein deutliches Plus hinsichtlich Zuverlässigkeit, Effizienz und Transparenz in der Fertigungssteuerung erzielt der Systemlieferant durch die Umstellung auf die in Holzgerlingen entwickelte „e-Production“: Die gesamte Prozeßkette wird  hierbei über durchgängige, papierlose Informationssysteme gesteuert. Diese Datenintegration dokumentiert lückenlos den gesamten Produktentstehungsprozess.
 
Gegenwärtig produziert Brose in zwölf Werken in Europa und Übersee Türsysteme, Fensterheber, Sitzverstellungen und Schlösser für rund 40 Modelle der Marken Mercedes-Benz, Smart, Maybach und Chrysler.

Pressekontakt:
Silvie Lange
Telefon: +49 9561 21 2854
Telefax: +49 9561 21 1704
E-Mail: silvie.lange@brose.com

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