Bayerischer Innenminister zu Gast bei Brose
Coburg (9.8.2007). Etwas unachtsam öffnete Innenminister Dr. Günther Beckstein beim Besuch des Brose-Standorts in Coburg die Türe seiner Limousine und stieß dabei gegen ein Hinderniss. „Mit neuester Brose-Technik wäre das nicht passiert“, stellte der designierte Bayerische Ministerpräsident später bei der Präsentation der Brose-Produkte fest. Beckstein überzeugte sich bei einem Rundgang durch die Produktion von der Leistungsfähigkeit des internationalen Automobilzulieferers. Auf das besondere Interesse des CSU-Politikers stieß eine elektrische Antriebslösung mit Kollisionsschutz für das Öffnen und Schließen von Autotüren.
Die Brose Gruppe, mit Zentralsitz im oberfränkischen Coburg, stehe gleichermaßen wie der Freistaat Bayern für Tradition und Fortschritt, betonte Beckstein. Das Unternehmen behaupte sich in einem hart umkämpften Markt, dies verdiene hohe Anerkennung. Auch nach fast 100-jähriger Geschichte sei das Unternehmen mit Produkten und Prozessen an der Spitze des Fortschritts und setze immer wieder neue Trends.
Ausdrücklich lobte Beckstein die Bereitstellung tausender Arbeitsplätze in Oberfranken. Dass das hohe Beschäftigungsniveau auch im Bereich der Produktion am Standort Coburg gehalten werde, sei nicht selbstverständlich.
Brose beschäftigt an den beiden oberfränkischen Zentralstandorten Coburg und Hallstadt gegenwärtig rund 3.500 Mitarbeiter und sichert in den Zulieferunterbetrieben in der Region die Beschäftigung weiterer rund 1.500 Menschen.
Beeindruckt war Beckstein von Broses Plazierung auf der weltweiten Rangliste der Automobilzulieferer: Dort liegt das Unternehmen an 53. Stelle; unter den Familienunternehmen sogar auf dem siebten Platz. „Wir wollen weiter nach vorne“, antwortete Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, auf Becksteins Frage, welche Ziele sich das Unternehmen gesetzt habe. Wie die Brose Baskets, die sich im Juni den deutschen Meistertitel holten, strebe auch der Automobilzulieferer stets an die Spitze.
Von der Dynamik und dem Sportsgeist der Brose Baskets verschafft sich Beckstein vielleicht noch einen persönlichen Eindruck: Stoschek lud ihn zu einem Spiel nach Bamberg ein. Beckstein: „Das ist spannend, da rührt sich was – eben wie bei Brose“.
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