Brose Preis 2008: Spezialisten für Kunststofftechnik ausgezeichnet
Coburg/Clausthal-Zellerfeld (7.11.2008). Diplom-Ingenieur Peter Gutmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth und Dr.-Ing. Stephan Große von der Topas GmbH Dresden sind die beiden diesjährigen Preisträger des Brose-Preises, den das Unternehmen im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Arbeitskreis Kunststofftechnik (WAK) für die Entwicklung neuer Verfahren und Techniken bei der Verarbeitung von Kunststoffen gestiftet hat.
Im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 10jährigen Bestehen des Instituts für Polymer-Werkstoffe und Kunststofftechnik (PuK), nahmen die beiden Spezialisten für Kunststofftechnik die mit insgesamt 9.000 Euro dotierten Brose-Auszeichnungen Anfang November in Clausthal-Zellerfeld aus der Hand von Dr. Peter Weidinger entgegen, verantwortlich für die Entwicklung neuer Werkstoffe in der Brose Gruppe.
Der wissenschaftliche Arbeitskreis, dem 22 der renommiertesten Professoren deutscher Universitäten auf dem Gebiet der Kunststofftechnik angehören, vergibt jährlich insgesamt sechs Auszeichnungen in drei verschiedenen Themengebieten, jeweils an einen Diplomanden und einen Doktoranden.
„Mit der Verleihung des Brose-Preises wollen wir ingenieurwissenschaftliche Nachwuchskräfte auf das attraktive Betätigungsfeld im Bereich der Kunststoff-Technik aufmerksam machen. Ebenso möchten wir verdeutlichen, dass Ingenieure gerade auf diesem Gebiet ein hohes Maß an Kreativität entfalten können, weil dieser Werkstoff viele Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten erschließt. Darüber hinaus wollen wir mit unserem Engagement zeigen, dass Kunststoff-Spezialisten in unserem wachstumsstarken Unternehmen spannende Aufgaben finden und schnell Verantwortung übernehmen können“, hob Dr. Peter Weidinger bei der Veranstaltung hervor.
Ziel von Brose ist es, als Preis-Stifter engen Kontakt zu den Spezialisten des WAK-Arbeitskreises zu halten, das Unternehmen in der Fachwelt bekannter zu machen und vielversprechende Nachwuchskräfte aus dem Kreis der Hochschulabsolventen kennen zu lernen.
Der Werkstoff Kunststoff erobert zunehmend die Fahrzeugtür und gewinnt bei der Herstellung von Brose-Erzeugnissen immer größere Bedeutung.
So setzt das Unternehmen bei der Entwicklung neuer, individuell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittener Türsystemkonzepte auch auf den Know how-Aufbau im Zuge der Eigenfertigung von Kunststoff-Funktionsträgern. Im Rahmen eines Kundenprojekts hat Brose im oberfränkischen Werk Hallstadt 2008 erstmals die Eigenfertigung von Funktionsträgern aus Kunststoff aufgenommen.
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