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Presse/Kommunikation

Brose-Spende hilft Stammzellspender für Emil und Luise zu finden

Mit dem Erlös der Spendensammlung bei den diesjährigen Brose Open unterstützt der Automobilzulieferer Brose die Suche nach geeigneten Stammzellspendern für die beiden Erlanger Geschwisterkinder Emil und Luise Rottmann, die an der Fanconi-Anämie leiden und auf eine lebensrettende Knochenmarkspende angewiesen sind. Im Bild die beiden Begründerinnen der Privatinitiative „MUT für Emil und Luise“ Tanja Sahler (links) und Ulrike Mackay (rechts) sowie Brose-Geschäftsführer Kurt Sauernheimer (2.v. links) und DKMS-Teamleiter Alessandro Hämmerle.

Coburg (25.7.2008). Den Erlös aus der Spendensammlung bei den diesjährigen Brose Open in Höhe von mehr als 9.000 Euro überreichte Brose Geschäftsführer Kurt Sauernheimer in Co­burg an den Teamleiter des Aktionsbereichs Tübingen der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderda­tei gGmbh, Allessandro Hämmerle.
 
Mit der Brose-Spende sollen weitere 180 potenzielle Stammzell­spen­der für die Erlanger Geschwisterkinder Emil und Luise Rottmann ge­funden werden, die an der sogenannten Fanconi-An­ämie leiden und dringend auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen sind.
 
Brose-Geschäftsführer Kurt Sauernheimer hierzu: „Die Geschichte der beiden Kinder hat uns tief berührt, so dass wir gerne helfen wollen. Unser größter Wunsch wäre es, dass endlich die passenden Knochenmarkspender gefunden werden“.
 
Wie Tanja Sahler, Mitbegründerin der Privatinitiative „MUT für Luise und Emil“ erläutert, erkrankt in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch an Leukämie. Einen geeigneten Stammzellspender zu finden sei unglaublich schwer, da die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass die Gewebe­merkmale zweier Menschen übereinstimmen.
 
Die ein­zige Chance auf Heilung bestehe daher in der Typisierung einer mög­lichst großen Zahl potenzieller Stamm­zellspender: Dabei werden 5 Mil­liliter Blut abgenommen, um die genetischen Gewebemerkmale fest­zustellen. Deshalb ist jeder Mensch, der sich durch eine einfache Blutentnahme typisie­ren lässt, ein potenzieller Lebensret­ter und unterstützt damit den wei­teren Ausbau der Spenderdatei.
 
Allessandro Hämmerle von der DKMS bedauert, dass immer noch jeder fünfte Leukämie-Kranke vergeblich auf einen Stammzellspender warten muss, obwohl inzwischen über 1,7 Millionen Spender in der DKMS-Datei registriert sind: „Um so willkommener ist uns jede finanzielle Unterstützung, die uns in die Lage versetzt, durch Typisierung weitere Stammzellspender zu identifizieren“. Wie Hämmerle weiter berichtet, konnte die DKMS seit ihrer Gründung 1991 rund 14.470 Patienten im In- und Ausland durch die  Vermittlung eines passenden Spenders eine neue Chance auf Leben geben. Weitere Informationen zur DKMS unter www.dkms.de.

Pressekontakt:
Gabi Rujoub
Telefon: 09561 21-1653
Fax: 09561 21-1704
E-Mail: gabi.rujoub@brose.com
 

 

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