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Presse/Kommunikation

Brose würdigt beispielhafte Mitarbeiterleistungen mit Innovationspreis

Bild links: In der Kategorie „Bestes Produkt“ punktete das Team aus Coburg mit dem stufenlosen manuellen Türfeststeller – einer Innovation, die Brose erstmals auf der IAA 2009 der Fachwelt vorgestellt hat.
Bild rechts: In der Kategorie „Bester Prozess“ überzeugte die Jury das Team vom Brose Standort Würzburg. Es entwickelte eine neuartige Methode zum automatisierten Aufkleben der Ringmagnete auf den Rotorkern von Elektromotoren.

Coburg/Würzburg. Zum vierzehnten Mal hat die Brose Gruppe in diesem Jahr den Innovationspreis an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verliehen, die mit ihren Ideen und Leistungen besonders dazu beigetragen haben, die Position des Unternehmens weiter zu stärken. Den Preis für die beste Produktinnovation erhielt ein Entwicklungsteam aus Coburg, für den besten Prozess wurde ein Team in Würzburg ausgezeichnet.
 
Innovationspreis „Bestes Produkt“ für die Entwicklung von Variostop®

Preisträger für die kreativste Produktneuheit sind fünf Mitarbeiter aus Coburg, die für die Entwicklung des stufenlosen manuellen Tür­feststellers Variostop® verantwortlich waren, den Brose erstmals auf der diesjährigen IAA der Öffentlichkeit vorgestellt hat: Gerade in engen Parklü­cken schränken herkömmliche mehrstufige Türfeststeller den Bewegungs­spielraum für Autofahrer zusätzlich ein, da sie nur vorgegebene Öffnungs­winkel zulassen. Mit Variostop® haben die Entwickler ein stufenloses System auf den Markt gebracht, das die Fahrzeugtür exakt in jeder gewünschten Position hält – selbst dann, wenn das Auto abschüssig steht. Optional schützt eine elektronische Kollisionserkennung die Tür vor Beschädigungen.
 
Innovationspreis „Bester Prozess“ für neue Fertigungsmethode


Für die Umsetzung einer Idee in der Motorenproduktion wurden drei Würzburger Mitarbeiter in der Kategorie „Bester Prozess“ ausgezeichnet: Mittels der neuen Methode kann ein Ringmagnet automatisiert auf den Rotorkern aufgeklebt werden. Der Einsatz sogenannter „Spacer“, die dem Kleb­stoff beigemischt werden, stellt hierbei sicher, dass stets der richtige Ab­stand zwischen Kern und Magnet eingehalten wird. Im Gegensatz zu her­kömmlichen Verfahren, bei denen die Magnete während des gesamten Pro­zesses von Zentriervorrichtungen gehalten werden, kann Brose künftig auf deren Einsatz verzichten. Dies führt nicht nur zu einem wesentlich geringe­ren Investitionsaufwand, sondern durch die reduzierten Arbeitsschritte zu­sätzlich zu kürzeren Prozesszeiten. Ein weiterer Vorteil liegt im optimierten Rundlauf der Ringmagnete. Die im Klebstoff enthaltenen Spacer führen zu einer deutlich verbesserten Ausrichtung des Magneten auf der Welle. Dies bedeutet weniger Unwucht und führt zu verbesserter Akustik und größerer Robustheit des Motors.
 
Mit dem Brose Innovationspreis, der mit einer Prämie verbunden ist, werden alljährlich Mitarbeiter ausgezeichnet, die besondere Kreativität bewiesen haben, um die Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe zu verbessern und die Kosten nachhaltig zu senken – wichtige Voraussetzungen, um in dem anspruchsvollen Markt der Automobilzulieferindustrie auch künftig erfolgreich zu sein. An der Ausschreibung des diesjährigen Brose Innovationspreises beteiligten sich Teams von 14 weltweiten Brose Standorten. Insgesamt wurden 25 Ideen zur Produkt- und Prozessverbesserung  eingereicht und von der Jury bewertet.


Pressekontakt:
Ute Danner
Telefon: 09561 21-1188
Fax: 09561 21-1704
E-Mail: presse@brose.com
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