Jessica Thayer, Konstruktions-Ingenieurin aus Detroit
"Impat" ist die Abkürzung für „Impatriate": Dies ist ein ein Mitarbeiter aus einem anderen Brose Standort, der für eine bestimmte Zeit in Deutschland eingesetzt wird. Ziel ist dabei die berufliche und persönliche Weiterentwicklung, der Erwerb interkultureller Erfahrung sowie die Verbesserung des Know-how-Transfers zwischen unseren Standorten.
Privat haben es mir vor allem die Alpen, die vielen Sehenswürdigkeiten und Reisemöglichkeiten quer durch Europa angetan. Ich bin zum Snowboard-Fan geworden und hoffe, dass ich dieses Hobby in den Vereinigten Staaten weiter ausüben kann, z.B. in den Rocky Mountains. Auch Franken hat mich mit seinem ganz besonderen Charme, seinen vielen Kellern und Radwegen, begeistert und ist in den letzten drei Jahren ein Zuhause für mich geworden.
Wie geht es beruflich weiter?
Im Juni werde ich wieder an unseren Standort Detroit zurückkehren – als Entwicklerin im Kundenteam Ford für das „Global Focus Project". Dieses Projekt wurde in Deutschland entwickelt und soll auch in der NAFTA-Region in Serie gehen. Ich werde vor allem für die Spezifikationen, Versuchsergebnisse, Änderungen und den Serienanlauf verantwortlich sein. Auf diese Herausforderung freue ich mich schon sehr und meine neu gewonnenen Kenntnisse aus Hallstadt werden mir dabei sicherlich weiterhelfen.
Damit ich mein Deutsch weiter üben kann, habe ich vor, in Detroit einen „deutschen Stammtisch" zu gründen – denn es gibt bestimmt einige Kollegen, die bereits ähnliche Erfahrungen in Deutschland gemacht haben oder noch machen wollen.
Jessica Thayer, ursprünglich Konstruktions-Ingenieurin (
„Design Engineer") in Detroit, nutzte im Dezember 2006 diese Chance und war seitdem in Hallstadt als projektverantwortliche Konstrukteurin tätig. Im Juni kehrte Jessica Thayer nach Detroit zurück.Frau Thayer, was hat Sie daran gereizt, in Deutschland zu arbeiten?
Es war schon immer mein Traum, einmal in Europa zu leben und zu arbeiten. Meine enge Zusammenarbeit mit unseren deutschen Kollegen in Detroit hat diesen Wunsch noch verstärkt und mich neugierig gemacht: auf das Land, die Kultur, die Kollegen und natürlich auf die Brose Familie in Deutschland.
Was berufliches und privates Resümee?
In den knapp drei Jahren meines Aufenthaltes in Deutschland habe ich eine Menge über Land und Leute erfahren und viele nette Kollegen kennengelernt: Meine Zeit hier war eine Bereicherung
– privat und beruflich. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, da ich in sehr interessante Projekte eingebunden war. In Hallstadt war ich für die Konstruktion von Fensterhebern für Volvo-Projekte zuständig. Dabei habe ich als Bindeglied zwischen dem Entwicklungsteam in Schweden und der Zentrale in Hallstadt fungiert. Gerade bei diesem Projekt konnte ich eine Menge über interkulturelle Zusammenarbeit in der Praxis erfahren – und meinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beitragen.Privat haben es mir vor allem die Alpen, die vielen Sehenswürdigkeiten und Reisemöglichkeiten quer durch Europa angetan. Ich bin zum Snowboard-Fan geworden und hoffe, dass ich dieses Hobby in den Vereinigten Staaten weiter ausüben kann, z.B. in den Rocky Mountains. Auch Franken hat mich mit seinem ganz besonderen Charme, seinen vielen Kellern und Radwegen, begeistert und ist in den letzten drei Jahren ein Zuhause für mich geworden.
Wie geht es beruflich weiter?
Im Juni werde ich wieder an unseren Standort Detroit zurückkehren – als Entwicklerin im Kundenteam Ford für das „Global Focus Project". Dieses Projekt wurde in Deutschland entwickelt und soll auch in der NAFTA-Region in Serie gehen. Ich werde vor allem für die Spezifikationen, Versuchsergebnisse, Änderungen und den Serienanlauf verantwortlich sein. Auf diese Herausforderung freue ich mich schon sehr und meine neu gewonnenen Kenntnisse aus Hallstadt werden mir dabei sicherlich weiterhelfen.
Damit ich mein Deutsch weiter üben kann, habe ich vor, in Detroit einen „deutschen Stammtisch" zu gründen – denn es gibt bestimmt einige Kollegen, die bereits ähnliche Erfahrungen in Deutschland gemacht haben oder noch machen wollen.